Eichenprozessionsspinner 2017 wieder häufiger festgestellt |  wuerzburg24.com

Eichenprozessionsspinner 2017 wieder häufiger festgestellt

Würzburg – Im Jahr 2017 ist der Befall an Eichen mit Eichenprozessionsspinner wieder stärker. Im gesamten Stadtgebiet gab es seit einigen Jahren Befallsbäume mit dem EPS.

In den vergangenen zwei Jahren traten die Raupen dieser heimischen Schmetterlingsart, die sich bevorzugt an Eichen entwickelt und dort auch ihre Eier ablegt, nur sporadisch an verschiedenen Orten im Stadtgebiet auf. Besonders in den Stadtteilen Heuchelhof, Frauenland (Lehnleite), Heidingsfeld (Spielwiese auf der Frankenwarte) und Waldfriedhof sind viele Eichen mit EPS befallen worden.

Aktuell wurden an über 80 städtischen Eichen Gespinste entdeckt und entfernt. Hierbei kam dieses Jahr überwiegend ein spezieller Staubsauger zur mechanischen Entfernung der Gespinste zum Einsatz. Raupen und deren Gespinste sollte man nicht berühren und befallene Areale möglichst meiden. Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktion auslösen und Haut sowie Atemwege stark reizen.

Weiterhin sollte das Gartenamt oder die Feuerwehr sofort über weitere Funde informiert werden. Die Beseitigung der Raupen und ihrer Nester ist unbedingt den Fachleuten zu überlassen, die mit speziellen Arbeitsgeräten und persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet sind.


Bild: Warnung vor Eichenprozessionsspinner: Das Gartenamt im Einsatz mit speziellem Sauger an der Lehnleite. (Foto: Holger Brandt)

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