Kirchliches Lexikon |  wuerzburg24.com

Österliche Bußzeit

Die opulenten Festessen und meist polemikgeladenen Parteitreffen, die landauf und landab an diesem Tag stattfinden, lenken stark davon ab. Dennoch: Am Aschermittwoch beginnt die Österliche Bußzeit, gemeinhin bekannt als Fastenzeit. An diesem Mittwoch vor dem ersten Fastensonntag empfangen Christen im Gottesdienst das Aschenkreuz als Zeichen der Umkehr und Vergänglichkeit.

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Militärseelsorge

Die Militärseelsorge bedeutet Kirche unter den Soldaten und ist somit an der Schnittstelle von Kirche und Staat tätig. In der Zentralen Dienstvorschrift 66/1 der Bundeswehr wird sie beschrieben als „der von den Kirchen geleistete, vom Staat gewünschte und unterstützte Beitrag zur Sicherung der freien religiösen Betätigung in den Streitkräften“. Ins Leben gerufen wurde die Militärseelsorge wegen des im Grundgesetz verankerten Rechts auf „ungestörte Religionsausübung“.

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Adventszeit

Weihnachtsmärkte haben heuer oft schon Tage vor dem Beginn der Adventszeit geöffnet. Für Christen beginnt der Advent dagegen am ersten Adventssonntag. Während der Adventszeit bereiten sie sich auf Weihnachten, das Geburtsfest Jesu am 25. Dezember, vor und denken an seine Wiederkunft am Ende der Zeiten. Die Kirche bezeichnet daher den Advent als eine Zeit „freudiger Erwartung“.

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Allerheiligen

So viele Menschen wie an keinem anderen Tag im Jahr besuchen an Allerheiligen die Gräber ihrer Verstorbenen und beten dort für diese. Der Ursprung dieses christlichen Fests geht zurück bis ins vierte Jahrhundert. Damals wurde – je nach Region – am 13. Mai, am Sonntag nach Pfingsten oder am Freitag nach Ostern der Märtyrer gedacht, also der Christen, die für ihren Glauben gestorben sind.

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Dom zu Würzburg

Der erste Dom zu Würzburg, der Salvatordom, entstand nach der Bistumsgründung 741/742. Bischof Berowelf weihte ihn 787/788 in Gegenwart Karls des Großen ein. Der erste Dombau zählte zu den größten Kirchenbauten der Epoche und wurde mit dem Kölner Dom verglichen. Nach einem Blitzschlag am 5. Juni 855 brannte der erste Dom nieder. Ein nachfolgendes Unwetter brachte drei Tage später die Mauern zum Einsturz.

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Hochfest Mariä Himmelfahrt

In den 1.700 überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns haben am 15. August Behörden, Fabriken und Geschäfte geschlossen: Gefeiert wird das Hochfest „Mariä Himmelfahrt“. Dahinter verbirgt sich theologisch korrekt gesprochen das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel: Maria ist mit Leib und Seele als ganzer Mensch in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen worden.

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Die drei Frankenapostel

Kilian, Kolonat und Totnan heißen die drei Frankenapostel. Sie werden besonders im Bistum Würzburg verehrt, weil sie in der Stadt am Main vor über 1300 Jahren den Märtyrertod erlitten haben. Während der Kilianifestwoche im Juli sind ihre Häupter im Kiliansdom aufgestellt und Ziel tausender Menschen aus der gesamten Diözese.

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Christi Himmelfahrt

Vatertag, Ausflugstag, Wandertag: Der Feiertag Christi Himmelfahrt weckt heute meist weltliche Assoziationen. Seine Bedeutung als kirchliches Hochfest der Himmelfahrt Christi gerät oft in den Hintergrund. Dabei ist die Tradition des Festes Jahrhunderte alt: 40 Tage nach Ostern und zehn Tage vor Pfingsten etablierte sich um das Jahr 400 ein Festtag, der die Erfahrung feiert, dass Gott sich ohne Bindung an Raum und Zeit zeigt.

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