Flaniermeile wird fortgesetzt und die Kaimauer erneuert |  wuerzburg24.com

Flaniermeile wird fortgesetzt und die Kaimauer erneuert

Würzburg – Ein riesiger Bohrer arbeitet sich am Ufer des Mainkais südlich der Löwenbrücke in die Tiefe, während zahlreiche Schaulustige sich einen Blick auf die Baustelle nicht entgehen lassen. Spektakulär werden nicht nur Löcher in den Untergrund gedreht, spektakulär sind auch die Tiefen entlang der Kaimauer, in die Stahl und Beton verbaut werden.

Aber was geschieht hier eigentlich mit Hilfe der vielen großen Bagger, Bohrer entlang der Kaimauer bis hin zur Treppenanlage zum Main?

Entsprechend dem Beschluss des Umwelt- und Planungsausschusses baut die Stadt Würzburg die Mainuferpromenade an dieser Stelle zwischen Löwenbrücke bis zum Stadtstrand aus. Ziel ist, die nicht mehr standfeste Kaimauer zu erneuern und die Promenade von Alter Mainbrücke bis Stadtstrand fortzuführen. Es sind nur 142 Meter, aber dafür werden 2.000 m³ Erde bewegt, 200 m Entwässerungsleitungen gelegt, um 100 m² Fahrbahn, 1.000 m² Parkplatzfläche und 500 m² Geh- und Radweg entstehen zu lassen. Etwa 600 m³ Stahlbeton werden für die Kaimauer gegossen, diese auf fast kompletter Länge von 141 Metern unterhalb des 45 cm hohen Gesimses mit Natursteinen verkleidet.

Baubeginn war im März, das voraussichtliche Bauende ist für Mitte 2018 vorgesehen, dann werden sich die Fußgänger auf eine Verlängerung der Flanierpromenade freuen können. Grünflächen direkt an der Wasserseite werden die Aufenthaltsqualität an diesem Abschnitt des Mainkais neu beleben. Innerhalb der Baugrenzen wird eine bewirtschaftete Parkfläche angelegt, 16 Bäume werden gepflanzt.

Im Zuge der Erneuerung der Kaimauer wird auch die Schiffsanlegestelle mit den dazugehörenden Versorgungsanschlüssen erneuert und der Auslass vom Kanal des Entwässerungsbetriebes zurückgebaut und in die neue Kaimauer integriert. Die Regierung von Unterfranken fördert die Baumaßnahme mit 73 % der förderfähigen Kosten.


Bild: Stadtbaurat Christian Baumgart und Tiefbau-Chef Jörg Roth informierten sich bei Bauingenieur Edwin Popp über den Baufortschritt am Tiefkai. (Foto: Claudia Lother)

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