Polizeibericht Würzburg - 13.04.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 13.04.2018

Ermittlungen der EKO Lackkratzer laufen auf Hochtouren

Zeugenhinweise weiterhin erbeten – Belohnung auf 5.000 Euro erhöht

Würzburg – Nachdem am vergangenen Wochenende erneut mehrere Fahrzeuge von einem Unbekannten beschädigt worden waren, laufen die taktischen Maßnahmen der EKO Lackkratzer weiterhin auf Hochtouren. Die Belohnung des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde unterdessen auf 5.000 Euro erhöht.

Die Beamten hoffen bei den Ermittlungen auch auf Hinweise von aufmerksamen Anwohnern.

Am Dienstagnachmittag hatte die Würzburger Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei im Stadtteil Unterdürrbach eine groß angelegte Nachbarschaftsbefragung durchgeführt. Dabei wurden auch Info-Flyer verteilt und die Anwohner nochmals hinsichtlich verdächtiger Wahrnehmungen sensibilisiert. Eine heiße Spur hatte sich nach der Auswertung der Befragungsbögen nicht ergeben, lediglich ein Hinweis macht es möglich, die Tatzeiten genauer einzugrenzen.

Die Ermittlungskommission Lackkratzer ermittelt weiterhin auf Hochtouren und hofft dabei auch weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Das Bayerische Landeskriminalamt hat diesbezüglich nun die Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung eines Tatverdächtigen führen, auf 5.000 Euro erhöht. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Anwohner und Passanten werden dringend gebeten, zur Nachtzeit verdächtige Wahrnehmungen, die mit der Sachbeschädigungsserie in Zusammenhang stehen könnten, sofort über den Notruf 110 mitzuteilen. Weiterhin werden Hinweise jederzeit unter Tel. 0931/457-2230 bei der EKO Lackkratzer entgegen genommen.

Dosenwurf am Bahnhofsvorplatz

Innenstadt – Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr sind Polizeibeamte am Bahnhofsvorplatz auf einen im Gesicht blutenden Mann hingewiesen worden. Durch den hinzugerufenen Rettungsdienst wurde ein 25-jähriger behandelt. Es stellte sich heraus, dass er zuvor Opfer eines Dosenwurfes durch seinen stark alkoholisierten 23-jährigen Bekannten wurde. Ein Alkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 1,86 Promille. An einer Anzeigenerstattung zeigte sich der Leichtverletzte vor Ort gegenüber den Beamten eher uninteressiert, denn eigentlich seien die beiden jungen Männer Freunde. Der Sachverhalt ist natürlich dennoch als strafbare Körperverletzung zu werten und wurde entsprechend polizeilich aufgenommen.

Diebstahl eines Baugerätes

Hubland – Auf der Großbaustelle des neuen Stadtteiles Hubland ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein sogenannter „Vibrationsstampfer“ entwendet worden. Das Gerät war mit einer Kette gegen Diebstahl gesichert und an einer Baggerschaufel befestigt. Der schwarz-gelbe Stampfer der Firma Bomag hat einen Wert von 2.000 Euro. Wer Hinweise zum Diebstahl geben kann oder verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 in Verbindung zu setzen.

Betrunken gegen Laternenmast

Heuchelhof – Am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr ist eine 41-jährige Frau in der Stauffenbergstraße mit einem Laternenmast kollidiert als sie mit ihrem Pkw dort unterwegs war.

Die hinzugerufene Polizeistreife stellte bei der Frau den sehr hohen Alkoholwert von 2,78 Promille fest. Außerdem wurden am Pkw der 41-jährigen weitere Schäden festgestellt, die nicht mit der Kollision an der Laterne zusammenhängen. Inwieweit Schäden eines unweit entfernt geparkten Pkw im Zusammenhang mit der Trunkenheitsfahrt der Dame stehen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der bisher festgestellte Schaden beläuft sich auf mindestens 8.000 Euro. Gegen die Frau wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol ermittelt.

Würzburg Land

Urlaub versprochen, Schmuck ergaunert

Polizei nimmt mutmaßlichen Betrüger fest – Ermittlungsrichter erlässt Untersuchungshaftbefehl

Landkreis Würzburg – Die intensiven Ermittlungen der Ochsenfurter Polizei haben einen mutmaßlichen Betrüger überführt und mehrere ältere Damen offenbar davor bewahrt, auch auf den Schwindler hereinzufallen. Ein 70 Jahre alter Tatverdächtiger war am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der 70-Jährige hatte dem aktuellen Ermittlungsstand nach über eine Chiffre-Offerte in einer Tageszeitung angeblich eine Begleiterin gehobenen Alters für eine Europa-Reise gesucht. Eine ältere Dame aus dem Landkreis Würzburg hatte dem Senior daraufhin geschrieben und sich letztendlich auch mehrfach mit dem Mann getroffen. Als dieser bei ihr zu Hause zu Gast war, ließ er sich den hochwertigen Schmuck der Geschädigten zeigen. Nach dem Besuch des Tatverdächtigen fehlte eine Uhr sowie Goldschmuck im Wert von rund 2.000 Euro.

Die Rentnerin handelte richtig und wendete sich sofort an die zuständige Ochsenfurter Polizei. Diese leitete umgehend Ermittlungen gegen den 70-Jährigen ein. Schnell hatten sie den Senior im Visier, der wegen ähnlichen Taten bereits mehrfach verurteilt wurde. Bei einem weiteren Treffen, um das der Beschuldigte die Geschädigte gebeten hatte, um sich mehrere tausend Euro Bargeld zu leihen, klickten am Donnerstag schließlich die Handschellen.

Der Beschuldigte wurde von Beamten festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen Diebstahls in Tateinheit mit versuchtem Betrug. Die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Würzburger Staatsanwaltschaft dauern unterdessen an.

Bei dem 70-Jährigen hatten die Beamten unter anderem mehrere Antwortbriefe von älteren Damen gefunden, der Vertrauen der Mann sich offenbar auch hatte erschleichen wollen. Im Rahmen der Untersuchungen hatten die Ochsenfurter Ermittler auch mit diesen Seniorinnen Kontakt aufgenommen. Die Frauen hatten sich teilweise ebenfalls bereits mit dem Beschuldigten getroffen. Es war glücklicherweise noch zu keinen strafbaren Handlungen gekommen und die Damen sind nun vor dem Schwindler und seiner Betrugsmasche vorgew

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