Stadt präsentiert LGS-Gelände hoffnungsvoll und grün
Würzburg - Während draußen noch Schnee liegt, hat die Stadt Würzburg zur Präsentation der Pläne für die Landesgartenschau 2018 (LGS) bereits den Frühling in den Tower des ehemaligen Flugplatzes auf dem Hubland geholt. Erinnerte vor dem Tower ein Nachbau der LGS-Pyramide von 1990 an die erfolgreiche Landesgartenschau vor 20 Jahren, gab die innen aufgebaute Gartenlandschaft in den mit Bäumen, Blüten und Rasen ausgelegten Räumen der Jury der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen einen Einblick, was sie 2018 bei einer Landesgartenschau von Gartenbau und Landschaftsarchitektur auf dem Hubland erwarten könnte.
Zusätzlich wurde in Grafiken und Plänen das Konzept für die LGS 2018
vorgestellt. Auch auf die Planungen der Straßenbahnlinie 6 zum Hubland
wurde eingegangen – mit Hilfe einer computersimulierten
Straßenbahnfahrt konnten die Mitglieder der Jury bereits jetzt virtuell
von der Innenstadt zum geplanten Gartenschaugelände fahren.
Anhand des preisgekrönten Entwurfs des städtebaulich- landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs für das Gelände am Hubland erläuterte Oberbürgermeister Georg Rosenthal das Konzept mit Blumenhalle, Wassergärten und Forschungsbaufeld, mit dem eine innovative Forschungslandschaft gezeigt werden soll. Falls Würzburg den Zuschlag für die LGS 2018 bekomme, könnten bereits im kommenden Jahr mit einem Wettbewerb die Planungen für das knapp 25 Hektar große Gartenschaugelände begonnen werden, betonte Stadtbaurat Christian Baumgart.
Beim Rundblick aus dem Towerfenster hatten die Jurymitglieder schließlich einen Blick auf das Gelände, das sie in den eineinhalb Stunden zuvor besichtigt hatten und wo nach der Vorstellung der Stadt Würzburg 2018 die Landesgartenschau stattfinden soll. Die Linie 6 wirft dabei für die Vergabekommission schon einmal ihren Schatten voraus. Eine improvisierte Straßenbahnhaltestelle "Landesgartenschau" zeigte den angereisten Entscheidern, dass die Ausstellung bereits ein Jahr vor ihrem Beginn bequem und umweltfreundlich aus dem gesamten Stadtgebiet erreichbar sein wird. Der Trassenverlauf steht bereits fest, wenn auch die Haltestelle aufgrund der wertvollen Baumbestände später nicht direkt gegenüber des ehemaligen Casinos angesiedelt sein wird. Im dekorativen Ballsaal stimmte die Blaskapelle des Gartenamts auf das LGS-Rahmenprogramm 2018 ein. Wo heute Gartenamtsleiter Dieter Müller den Dirigentenstab schwang, könnte auch in acht Jahren eine von vielen Bühnen sein. Die Kommission lernte auch die künftigen Nachbarn der LGS kennen. Das "Zentrum für Angewandte Energieforschung" war beim Rundgang vor einem Jahr noch Zukunftsmusik, heute präsentierte Dr. Hans-Peter Ebert am geplanten Standort und vor einer großen Visualisierung den weit fortgeschrittenen Stand der Planung. Der Vizepräsident der Universität Würzburg, Professor Dr. Wolfgang Riedel, und Dr. Georg Kaiser, der neue Uni-Pressesprecher und frühere Konversionsbeauftragte, waren auf der weiteren Busfahrt über das Konversionsgelände für einige Minuten "Hausherren".
Der Freistaat Bayern hat für die Universitätserweiterung bereits ein 39 Hektar großes Areal von der BIMA erworben. Diese abgeschlossenen Verhandlungen zwischen Freistaat und Bundesbehörde helfen laut Oberbürgermeister Georg Rosenthal nun auch der Stadt bei der genauen Kalkulation künftiger Grundstückspreise und des erforderlichen Investitionsvolumens am Hubland. Die Jury bekam zudem eine kompakte Gebäude-Übersicht. Nicht für jeden Block gibt es im Jahr 2018 noch eine Verwendung. In der großen ehemaligen Mall sehen die Planer jedoch die perfekte Blumenhalle mit vielen Eingangsportalen und einem Blechdach, das durch viele neue Glaselemente die Blumen ins rechte Licht rücken dürfte. Rund zwei Stunden dauerte die Besichtung des gesamten Geländes durch die Jury. Die Entscheidung wird für Montag erwartet.
Bild: Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes, bei der Präsentation im Tower auf dem Gelände am Hubland. (Foto: Georg Wagenbrenner)
Anhand des preisgekrönten Entwurfs des städtebaulich-
Beim Rundblick aus dem Towerfenster hatten die Jurymitglieder schließlich einen Blick auf das Gelände, das sie in den eineinhalb Stunden zuvor besichtigt hatten und wo nach der Vorstellung der Stadt Würzburg 2018 die Landesgartenschau stattfinden soll. Die Linie 6 wirft dabei für die Vergabekommission schon einmal ihren Schatten voraus. Eine improvisierte Straßenbahnhaltestelle "Landesgartenschau" zeigte den angereisten Entscheidern, dass die Ausstellung bereits ein Jahr vor ihrem Beginn bequem und umweltfreundlich aus dem gesamten Stadtgebiet erreichbar sein wird. Der Trassenverlauf steht bereits fest, wenn auch die Haltestelle aufgrund der wertvollen Baumbestände später nicht direkt gegenüber des ehemaligen Casinos angesiedelt sein wird. Im dekorativen Ballsaal stimmte die Blaskapelle des Gartenamts auf das LGS-Rahmenprogramm 2018 ein. Wo heute Gartenamtsleiter Dieter Müller den Dirigentenstab schwang, könnte auch in acht Jahren eine von vielen Bühnen sein. Die Kommission lernte auch die künftigen Nachbarn der LGS kennen. Das "Zentrum für Angewandte Energieforschung" war beim Rundgang vor einem Jahr noch Zukunftsmusik, heute präsentierte Dr. Hans-Peter Ebert am geplanten Standort und vor einer großen Visualisierung den weit fortgeschrittenen Stand der Planung. Der Vizepräsident der Universität Würzburg, Professor Dr. Wolfgang Riedel, und Dr. Georg Kaiser, der neue Uni-Pressesprecher und frühere Konversionsbeauftragte, waren auf der weiteren Busfahrt über das Konversionsgelände für einige Minuten "Hausherren".
Der Freistaat Bayern hat für die Universitätserweiterung bereits ein 39 Hektar großes Areal von der BIMA erworben. Diese abgeschlossenen Verhandlungen zwischen Freistaat und Bundesbehörde helfen laut Oberbürgermeister Georg Rosenthal nun auch der Stadt bei der genauen Kalkulation künftiger Grundstückspreise und des erforderlichen Investitionsvolumens am Hubland. Die Jury bekam zudem eine kompakte Gebäude-Übersicht. Nicht für jeden Block gibt es im Jahr 2018 noch eine Verwendung. In der großen ehemaligen Mall sehen die Planer jedoch die perfekte Blumenhalle mit vielen Eingangsportalen und einem Blechdach, das durch viele neue Glaselemente die Blumen ins rechte Licht rücken dürfte. Rund zwei Stunden dauerte die Besichtung des gesamten Geländes durch die Jury. Die Entscheidung wird für Montag erwartet.
Bild: Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes, bei der Präsentation im Tower auf dem Gelände am Hubland. (Foto: Georg Wagenbrenner)
Geschrieben von Administrator am Samstag, 06. Februar 2010
Stadt präsentiert LGS-Gelände hoffnungsvoll und grün
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